Projekt Heimatwald

für unsere Kunden

Der Verlag, der Bäume pflanzt

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Ein Wald als Zeichen:
Mit dem Projekt Heimatwald engagieren sich team tietge und das Magazin #heimat Schwarzwald gemeinsam mit Kunden und Partnern für aktiven Umwelt- und Klimaschutz vor unserer Haustür. In einem ersten Schritt wurden im Dezember 2021 die ersten 200 Bäume als Mischwald auf einer Fläche bei Kehl gepflanzt. In den nächsten Jahren werden weitere Pflanzungen hinzukommen. An unterschiedlichen Orten und mit verschiedenen Bäumen. Das Ziel dahinter: den Schwarzwald als Ganzes durch eine vermehrte Biodiversität resilienter machen, neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen schaffen und einen Beitrag leisten, damit noch mehr Bäume klimaschädliches Kohlendioxid aus der Atmosphäre filtern können.

 

Statement Landrat Frank Scherer:
„Das ist eine schöne Aktion, die ich gerne unterstütze. Unserer Wälder sind die grüne Lunge der Ortenau und wichtig für die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger und unserer Gäste. Bäume binden im Laufe ihres Wachstums weit über eine Tonne des Treibhausgases Kohlendioxid. Deshalb ist jeder neu gepflanzte Baum ein wichtiger Beitrag, auch um unsere Wälder fit für den Klimawandel zu machen. Damit dies auch nachhaltig geschieht, freue ich mich, dass meine Kolleginnen und Kollegen um Amtsleiter Hans-Georg Pfüller vom Waldwirtschaftsamt beim Aufforsten unterstützen und auf den richtigen Mix der Pflanzen achten“.

Bleiben die Bäume für immer?

Nein. Der Heimatwald ist Teil des Konzepts nachhaltiger Waldwirtschaft. Dabei werden immer wieder Bäume gefällt, um mit ihnen beispielsweise Gebäude zu errichten oder zu Möbeln zu verarbeiten. Auf diese Weise entsteht Raum für neue Bäume, die weiteres Kohlendioxid aus der Atmosphäre ziehen. Was viele nicht wissen: Ein einziges Niedrigenergiehaus in Holzbauweise bindet dauerhaft rund 80 Tonnen Kohlendioxid – und ersetzt endliche Rohstoffe wie Stahl oder Beton, für deren Herstellung ansonsten auch wieder Emissionen entstanden wären.

Mit einem Wald den Klimawandel stoppen?

Das ist nicht möglich. Dafür saugen selbst viele tausend Bäume zu wenig Kohlenstoff aus der Atmosphäre. Mit derzeit rund 52 Millionen Tonnen Kohlendioxid reduziert der deutsche Wald in seiner Gesamtheit den deutschen CO2-Ausstoß um etwa 7 Prozent. Und auch wenn jeder Baum unterschiedlich viel CO2 bindet – ganz nach seiner Größe, der Baumart und dem Standort – im Schnitt sind es 15 Kilo CO2, die ein Baum jährlich zu Holz macht. Bei 10 Bäumen summiert sich das auf drei Zentner, bei 100 Bäumen auf 1,5 Tonnen.

Ist der Heimatwald nur ein Klimaschutzprojekt?

Natürlich nicht! Zumindest nicht, wenn man Klimaschutz mit CO2-Reduktion gleichsetzt. Denn Bäume können viel mehr! Auf das lokale Mikroklima haben Wälder großen Einfluss – auch unabhängig vom Thema Kohlendioxid. Wälder kühlen, wirken auf Regenwasser wie ein Schwamm und verhindern dadurch Hochwasser und Erosion. Sie sind wichtig für die Bildung von Regen und einen natürlichen Wasserkreislauf. Und: Sie stecken voller Leben. Bis zu 100.000 Mikro-Lebewesen finden sich auf einem einzigen Quadratmeter Waldboden.

Der Start

„Wir verzichten in diesem Jahr auf die sonst üblichen Weihnachtsgeschenke für Kunden“, hat #heimat-Herausgeber Ulf Tietge seinem Team mitgeteilt. Nach der Grüne-Abos-Initiative, der grundsätzlichen Entscheidung für FSC-zertifizierte Druckpapiere und dem klimaneutralen Druck in Kooperation mit lokalen und nationalen Druckpartnern ist das Heimatwald-Projekt der nächste Baustein einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie. 

Theresa Stehle

Theresa Stehle

Assistenz der Geschäftsleitung, Happyness-Managerin , #dierechtehand #kannstdunochschnell #hiddenchampion #muttertheresa